Ein eigener Rust-Server gibt dir die Kontrolle über Map, Spielerzahl, Regeln, Mods und Wipes. Zwei Wege führen dorthin: die manuelle Installation auf Windows oder Linux, oder ein vorkonfigurierter Gameserver bei einem Hoster.
Diese Anleitung zeigt die manuelle Einrichtung mit SteamCMD Schritt für Schritt – und danach Verwaltung, Mods und Fehlerbehebung.
Rust Server in 8 Schritten
- Hardware oder Hosting auswählen
- SteamCMD installieren
- Rust Dedicated Server mit App-ID 258550 herunterladen
- Startskript erstellen (
start.batoderstart.sh) - Ports in Firewall und Router öffnen
- Server starten und erste Welt generieren
- Per F1-Konsole verbinden
- Adminrechte, Konfiguration und Mods einrichten
Inhalt
- Voraussetzungen und Hardware
- Selbst hosten oder mieten
- Windows-Anleitung
- Linux-Anleitung
- Startparameter
- server.cfg
- Ports
- Mit dem Server verbinden
- Adminrechte
- Name, Beschreibung, Bilder, Tags
- Oxide und Carbon
- Wipes
- Backups
- Fehlerbehebung
- FAQ
Voraussetzungen und Hardware
Rust ist speicherhungrig, und der Verbrauch hängt von Weltgröße, Spielerzahl, Anzahl der Entities und Plugins ab. Die folgenden Werte sind eine praxisnahe Orientierung, keine garantierten Mindestwerte.
| Einsatz | Weltgröße | Spieler | RAM als Orientierung |
|---|---|---|---|
| Lokal oder kleine Freundesgruppe | 2000–3000 | bis ca. 10 | 8 GB |
| Kleiner Community-Server | 3000–4000 | ca. 10–50 | 12–16 GB |
| Größerer oder modifizierter Server | 4000–5000+ | 50+ | 16–32 GB oder mehr |
Der tatsächliche Verbrauch kann durch Plugins, große Basen, viele Entities und lange Wipe-Zyklen deutlich höher ausfallen.
Weitere Punkte:
- Eine hohe Single-Core-Leistung der CPU ist für Gameserver wichtiger als viele Kerne.
- Eine SSD und genügend freier Speicher für Serverdateien, Maps, Logs und Backups sind Pflicht.
- Ein öffentlich erreichbarer Heimserver braucht stabile Upload-Bandbreite, Portfreigaben und eine öffentliche IPv4-Adresse.
- Bei DS-Lite oder CGNAT ist eine normale IPv4-Portfreigabe häufig nicht möglich – dann ist der Server aus dem Internet nicht erreichbar.
Rust Server zu Hause hosten oder mieten?
| Variante | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Eigener PC | kostenlos testbar, volle Kontrolle | PC muss laufen, Stromkosten, Portfreigaben, Upload- und DDoS-Risiko |
| VPS/Rootserver | volle Systemkontrolle, rund um die Uhr erreichbar | Linux-/Windows-Kenntnisse und eigene Administration nötig |
| Fertiger Gameserver | schnelle Einrichtung, Panel, keine SteamCMD-Arbeit | monatliche Kosten |
Rust Server unter Windows erstellen
Schritt 1: Ordner anlegen
Zwei getrennte Ordner halten SteamCMD und Serverdateien sauber auseinander:
C:\steamcmd
C:\rust-server
Schritt 2: SteamCMD herunterladen
Lade SteamCMD von der offiziellen Valve-Seite (developer.valvesoftware.com/wiki/SteamCMD), entpacke die steamcmd.zip nach C:\steamcmd und starte steamcmd.exe einmal, damit es sich aktualisiert.
Schritt 3: Serverdateien installieren
In SteamCMD nacheinander:
login anonymous
force_install_dir C:\rust-server
app_update 258550 validate
quit
Oder als Einzeiler direkt in der Eingabeaufforderung:
steamcmd.exe +login anonymous +force_install_dir C:\rust-server +app_update 258550 validate +quit
Wichtig: 258550 ist die App-ID des Rust Dedicated Servers. Die 252490 gehört zum Client und ist für die Serverinstallation falsch. validate prüft die Dateien und ersetzt bei Updates veränderte Dateien.
Schritt 4: start.bat erstellen
Lege im Serverordner eine start.bat an:
@echo off
cd /d C:\rust-server
RustDedicated.exe -batchmode ^
+server.identity "meinserver" ^
+server.hostname "Mein Rust Server" ^
+server.description "Vanilla Rust Server für Freunde" ^
+server.port 28015 ^
+server.queryport 28017 ^
+server.level "Procedural Map" ^
+server.seed 12345 ^
+server.worldsize 3500 ^
+server.maxplayers 20 ^
+rcon.port 28016 ^
+rcon.password "HIER_EIN_LANGES_SICHERES_PASSWORT_EINTRAGEN" ^
+rcon.web 1 ^
-logfile "rustserver.log"
pause
Das rcon.password musst du zwingend durch ein eigenes, langes Passwort ersetzen.
Schritt 5: Windows-Firewall
Als Administrator in PowerShell:
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Game UDP 28015" -Direction Inbound -Protocol UDP -LocalPort 28015 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Query UDP 28017" -Direction Inbound -Protocol UDP -LocalPort 28017 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust RCON TCP 28016" -Direction Inbound -Protocol TCP -LocalPort 28016 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Plus TCP 28082" -Direction Inbound -Protocol TCP -LocalPort 28082 -Action Allow
RCON (28016) und Rust+ (28082) nur öffnen, wenn du sie nutzt. Hinter einem Router musst du die Ports zusätzlich an die lokale IP des Servers weiterleiten und dem Server-PC eine feste lokale IP geben.
Rust Server unter Linux erstellen
Diese Anleitung bezieht sich auf aktuelles Debian/Ubuntu.
Schritt 1: Eigenen Benutzer anlegen
Betreibe den Server nicht als root:
sudo adduser --disabled-password --gecos "" rust
sudo -iu rust
Schritt 2: Verzeichnisse anlegen
mkdir -p ~/steamcmd ~/server
cd ~/steamcmd
Schritt 3: SteamCMD herunterladen
wget https://steamcdn-a.akamaihd.net/client/installer/steamcmd_linux.tar.gz
tar -xzf steamcmd_linux.tar.gz
Je nach System brauchst du 32-Bit-Bibliotheken (z. B. lib32gcc-s1). Installiere sie als Benutzer mit sudo-Rechten, falls SteamCMD sie anmahnt.
Schritt 4: Rust-Server installieren
./steamcmd.sh \
+force_install_dir /home/rust/server \
+login anonymous \
+app_update 258550 validate \
+quit
Schritt 5: Startskript erstellen
Lege /home/rust/server/start.sh an:
#!/usr/bin/env bash
set -e
cd /home/rust/server
exec ./RustDedicated -batchmode \
+server.identity "meinserver" \
+server.hostname "Mein Rust Server" \
+server.description "Vanilla Rust Server für Freunde" \
+server.port 28015 \
+server.queryport 28017 \
+server.level "Procedural Map" \
+server.seed 12345 \
+server.worldsize 3500 \
+server.maxplayers 20 \
+rcon.port 28016 \
+rcon.password "HIER_EIN_LANGES_SICHERES_PASSWORT_EINTRAGEN" \
+rcon.web 1 \
-logfile "/home/rust/server/rustserver.log"
Ausführbar machen:
chmod +x /home/rust/server/start.sh
Schritt 6: systemd-Service
Statt eines losen screen-Fensters startet ein systemd-Service den Server zuverlässig und nach einem Neustart automatisch. Lege /etc/systemd/system/rust-server.service an:
[Unit]
Description=Rust Dedicated Server
After=network-online.target
Wants=network-online.target
[Service]
Type=simple
User=rust
Group=rust
WorkingDirectory=/home/rust/server
ExecStart=/home/rust/server/start.sh
Restart=on-failure
RestartSec=10
LimitNOFILE=100000
[Install]
WantedBy=multi-user.target
Aktivieren und Status prüfen:
sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable --now rust-server
sudo systemctl status rust-server
sudo journalctl -u rust-server -f
Schritt 7: Firewall (ufw)
sudo ufw allow 28015/udp
sudo ufw allow 28017/udp
sudo ufw allow 28016/tcp
sudo ufw allow 28082/tcp
28016 nur für RCON, 28082 nur für Rust+. RCON solltest du möglichst auf eine vertrauenswürdige Quell-IP begrenzen. Bei einem Hosting-Provider kann zusätzlich eine externe Firewall greifen.
Startparameter erklärt
Die wichtigsten Werte aus dem Startskript:
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
server.identity | Name des Datenordners für Welt, Konfiguration und Spielerdaten |
server.hostname | sichtbarer Servername |
server.description | Beschreibung im Serverbrowser |
server.url | optionale Website |
server.headerimage | großes Headerbild in den Serverdetails |
server.logoimage | Serverlogo, u. a. für Rust+ |
server.port | UDP-Spielport |
server.queryport | UDP-Port für Serverbrowser und Abfragen |
server.seed | Seed der prozeduralen Karte |
server.worldsize | Größe der Welt |
server.maxplayers | maximale gleichzeitige Spieler |
server.tags | Tags wie weekly, monthly, vanilla oder pve |
rcon.port | TCP-Port für RCON |
rcon.password | Passwort für RCON |
rcon.web | WebRCON aktivieren |
app.port | TCP-Port für Rust+ |
server.saveinterval | Intervall der automatischen Speicherung (Sekunden) |
Für alle weiteren Werte lohnt der Blick in die offizielle Facepunch-Dokumentation.
Die server.cfg
Startparameter eignen sich vor allem für Ports, Identität und grundlegende Startwerte. Weitere Einstellungen gehören übersichtlicher in die server.cfg. Sie liegt im Identitätsordner:
Windows:
C:\rust-server\server\meinserver\cfg\server.cfg
Linux:
/home/rust/server/server/meinserver/cfg/server.cfg
Ein Beispiel:
server.hostname "Mein Rust Server"
server.description "Vanilla Rust mit monatlichem Wipe"
server.maxplayers 20
server.tags "monthly,vanilla,EU"
server.saveinterval 300
In der server.cfg werden keine führenden + verwendet. Der Identitätsordner wird meist erst nach dem ersten Serverstart vollständig angelegt. Bei widersprüchlichen Einstellungen hat laut offizieller Dokumentation die server.cfg Vorrang.
Welche Ports braucht ein Rust Server?
Rust verwendet bis zu vier relevante Ports:
| Port | Protokoll | Aufgabe |
|---|---|---|
| 28015 | UDP | Spieler verbinden sich mit dem Server |
| 28017 | UDP | Query-Port für Serverbrowser und Abfragen |
| 28016 | TCP | RCON-Fernverwaltung |
| 28082 | TCP | Rust+-Begleit-App |
Diese Portnummern entsprechen der Beispielkonfiguration in dieser Anleitung. Werden Spiel- oder RCON-Port geändert, kann auch der automatisch gewählte Query- oder Rust+-Port abweichen: Ohne explizites server.queryport wählt Rust standardmäßig einen Port oberhalb des höheren Werts aus Spiel- und RCON-Port. Bei 28015 und 28016 ergibt das 28017. Setze den Query-Port trotzdem explizit, damit die Konfiguration eindeutig bleibt.
Weitere Hinweise:
- Nur der Spiel-Port ist für eine direkte Verbindung zwingend erforderlich.
- Ohne erreichbaren Query-Port läuft der Server, fehlt aber im Serverbrowser.
- UDP und TCP nicht verwechseln.
- Im Heimnetz brauchst du sowohl Firewall-Regeln als auch Portweiterleitungen im Router.
- Bei DS-Lite/CGNAT kann eine öffentliche IPv4-Portweiterleitung unmöglich sein.
- Einen Port-Test erst durchführen, während der Server tatsächlich läuft.
Mit dem Rust Server verbinden
Starte Rust, drücke F1 für die Konsole, gib den Verbindungsbefehl ein und bestätige mit Enter.
Lokaler Server auf demselben PC:
connect localhost:28015
Server im eigenen Heimnetz:
connect 192.168.1.50:28015
Öffentlicher Server:
connect SERVER-IP:28015
Der ältere Befehl client.connect IP:28015 funktioniert weiterhin; die offizielle Dokumentation nutzt inzwischen connect IP:Port.
_rust und Protokoll _udp.Admin- und Moderatorrechte
Rechte vergibst du über die SteamID64 des Spielers – in der Server-Konsole oder per RCON:
ownerid STEAMID64 "Name" "Inhaber"
moderatorid STEAMID64 "Name" "Moderator"
Nach dem Setzen einmal neu verbinden. Bei aktuellen Serverversionen werden die Änderungen automatisch gespeichert; eine veraltete Pflicht zu server.writecfg gibt es nicht mehr. Unter Linux läuft die Administration üblicherweise über RCON. Wer gerade online ist, zeigt dir:
users
Servername, Beschreibung, Bilder und Tags
Diese Werte bestimmen, wie dein Server im Browser erscheint:
server.hostname "DE/EU Mein Rust Server"
server.description "Vanilla | Monthly Wipe | aktive Admins"
server.url "https://example.com"
server.headerimage "https://example.com/rust-header.jpg"
server.logoimage "https://example.com/rust-logo.png"
server.tags "monthly,vanilla,EU"
- Bilder müssen über eine direkt erreichbare URL abrufbar sein.
- Das Logo wird kreisförmig dargestellt – wichtige Inhalte nicht in die Ecken legen.
- Setze keine widersprüchlichen Tags derselben Gruppe (z. B.
weeklyundmonthly). - Bis zu vier Tags werden im Serverbrowser angezeigt.
Oxide/uMod und Carbon
Für Plugins (Kits, Shops, Teleport, Clans, UI, Admin-Tools) brauchst du ein Modding-Framework:
| Plattform | Geeignet für |
|---|---|
| Oxide/uMod | große, etablierte Plugin-Auswahl und klassische Rust-Plugins |
| Carbon | moderne Alternative mit hoher Oxide-Kompatibilität und zusätzlichen Funktionen |
Carbon wird häufig als moderne, weitgehend Oxide-kompatible Alternative eingesetzt. Welche Plattform besser passt, hängt von den verwendeten Plugins und der Serverkonfiguration ab.
Oxide installieren
- Server stoppen.
- Zur Rust-Seite bei uMod (umod.org/games/rust) wechseln.
- Passende Windows- oder Linux-Version herunterladen.
- Das Archiv ins Hauptverzeichnis des Rust-Servers entpacken und vorhandene Dateien überschreiben.
- Server starten und prüfen, ob der Ordner
oxideerzeugt wurde. - Plugins nach
oxide/pluginshochladen.
Carbon installieren
Nutze ausschließlich die aktuelle offizielle Carbon-Dokumentation für Download und Installation. Plugins liegen anschließend typischerweise unter carbon/plugins.
Wipes verstehen
- Map Wipe: Welt, Gebäude und platzierte Objekte werden zurückgesetzt.
- Blueprint Wipe: Die erlernten Baupläne der Spieler werden gelöscht.
- Full Wipe: Map und Blueprints zusammen.
- Force Wipe: Rust bekommt am ersten Donnerstag des Monats ein Pflicht-Update. Dabei wird üblicherweise ein Map-Wipe erzwungen. Nicht jeder Force Wipe löscht zwingend alle Blueprints.
Ein neuer Seed oder eine neue Weltgröße erzeugt eine neue Karte. Das bloße Ändern eines Parameters während eines laufenden Wipes ersetzt die bestehende Welt aber nicht sauber – stoppe den Server vor einem manuellen Wipe und sichere die Daten.
Backups erstellen
Sichere den Ordner der gewählten Serveridentität, z. B.:
server/meinserver/
Darin liegen unter anderem Welt- und Save-Dateien, die Map-Datei, Blueprint-Daten, Admin- und Bannlisten, die Konfiguration und die Rust+-Identität.
- Server vor einem konsistenten Backup sauber speichern bzw. stoppen.
companion.idgehört zur Rust+-Identität und sollte nicht wahllos gelöscht oder auf mehreren Servern wiederverwendet werden.- Backups nicht nur auf derselben Festplatte lagern.
- Vor Rust-, Oxide-, Carbon- oder Plugin-Updates sichern.
Fehlerbehebung
| Problem | Wahrscheinliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Verbindung schlägt fehl | Spiel-Port nicht erreichbar | 28015/UDP in Firewall und Router prüfen |
| Server erscheint nicht in der Liste | Query-Port blockiert | 28017/UDP bzw. konfigurierten Query-Port öffnen |
| Lokal erreichbar, aber nicht aus dem Internet | fehlende Weiterleitung, DS-Lite oder CGNAT | öffentliche IPv4 und Router-Regeln prüfen |
| RCON verbindet nicht | falscher TCP-Port, Passwort oder Firewall | rcon.port, Passwort und TCP-Regel kontrollieren |
| Rust+ bleibt offline | Companion-Port blockiert | app.port und TCP-Freigabe (28082) prüfen |
| Server startet nach Update nicht | unvollständige Dateien oder inkompatible Mods | Logs prüfen, Backup erstellen, SteamCMD validieren, Framework aktualisieren |
| Oxide-Plugins laden nicht | Oxide fehlt oder wurde überschrieben | aktuelle Oxide-Version erneut installieren |
| Server braucht zu viel RAM | große Map, viele Entities oder Plugins | Weltgröße reduzieren, Plugins prüfen, mehr RAM zuweisen |
| Änderungen werden ignoriert | falsche Datei oder überschreibende server.cfg | Identitätsordner und doppelte Einstellungen prüfen |
Die Logs findest du unter Windows in C:\rust-server\rustserver.log, unter Linux mit systemd über:
journalctl -u rust-server -f
Häufige Fragen zum Rust Server
Wie viel RAM braucht ein Rust Server? Als Orientierung: 8 GB für kleine Runden, 12–16 GB für Community-Server, 16–32 GB oder mehr für große oder modifizierte Server. Der reale Bedarf hängt von Weltgröße, Spielern und Plugins ab.
Welche Ports braucht ein Rust Server? 28015/UDP (Spiel) und 28017/UDP (Query) sind zentral, 28016/TCP für RCON und 28082/TCP für Rust+ sind optional. Bei abweichender Konfiguration können Query- und Rust+-Port andere Werte haben.
Kann ich einen Rust Server auf dem eigenen PC hosten? Ja. Für Tests und kleine private Runden reicht ein eigener Rechner mit Portfreigaben. Für einen dauerhaft öffentlichen Server sind eine öffentliche IPv4, stabile Upload-Bandbreite und Updates wichtig.
Wie werde ich Admin auf einem Rust Server? Mit ownerid STEAMID64 "Name" "Inhaber" in der Konsole oder per RCON, danach neu verbinden.
Warum wird mein Rust Server nicht angezeigt? Meist ist der Query-Port (28017/UDP) blockiert oder nicht weitergeleitet. Prüfe Firewall und Router, während der Server läuft.
Was ist der Unterschied zwischen Oxide und Carbon? Oxide/uMod hat die größte Plugin-Auswahl und ist der Standard. Carbon ist eine moderne, weitgehend kompatible Alternative. Welche passt, hängt von deinen Plugins ab.
Wann ist der Rust Force Wipe? Am ersten Donnerstag jedes Monats mit dem Pflicht-Update. Dabei wird üblicherweise die Map gewipet.
Nächste Schritte
- Lieber taktischer Shooter mit eigenem Server? CS2 Server erstellen
- Noch mehr Survival: ARK: Survival Ascended Server erstellen
- Mit SteamCMD betreibst du einen Rust Dedicated Server vollständig selbst. Soll er rund um die Uhr öffentlich laufen, sind ein geeigneter Server, sichere Firewall-Regeln, Updates und Backups wichtig – oder du nimmst einen fertig eingerichteten Rust-Server von DeinServerHost und verwaltest ihn über das Webpanel.