Ein eigener Rust-Server gibt dir die Kontrolle über Map, Spielerzahl, Regeln, Mods und Wipes. Zwei Wege führen dorthin: die manuelle Installation auf Windows oder Linux, oder ein vorkonfigurierter Gameserver bei einem Hoster.

Diese Anleitung zeigt die manuelle Einrichtung mit SteamCMD Schritt für Schritt – und danach Verwaltung, Mods und Fehlerbehebung.

Info
Zuletzt geprüft am 31.07.2026 gegen die offizielle Facepunch-Rust-Dokumentation (Creating a server, Rust+, Wipe-Timer). App-ID, Ports und Startparameter entsprechen dem aktuellen Stand.

Rust Server in 8 Schritten

  1. Hardware oder Hosting auswählen
  2. SteamCMD installieren
  3. Rust Dedicated Server mit App-ID 258550 herunterladen
  4. Startskript erstellen (start.bat oder start.sh)
  5. Ports in Firewall und Router öffnen
  6. Server starten und erste Welt generieren
  7. Per F1-Konsole verbinden
  8. Adminrechte, Konfiguration und Mods einrichten

Inhalt

Voraussetzungen und Hardware

Rust ist speicherhungrig, und der Verbrauch hängt von Weltgröße, Spielerzahl, Anzahl der Entities und Plugins ab. Die folgenden Werte sind eine praxisnahe Orientierung, keine garantierten Mindestwerte.

EinsatzWeltgrößeSpielerRAM als Orientierung
Lokal oder kleine Freundesgruppe2000–3000bis ca. 108 GB
Kleiner Community-Server3000–4000ca. 10–5012–16 GB
Größerer oder modifizierter Server4000–5000+50+16–32 GB oder mehr

Der tatsächliche Verbrauch kann durch Plugins, große Basen, viele Entities und lange Wipe-Zyklen deutlich höher ausfallen.

Weitere Punkte:

  • Eine hohe Single-Core-Leistung der CPU ist für Gameserver wichtiger als viele Kerne.
  • Eine SSD und genügend freier Speicher für Serverdateien, Maps, Logs und Backups sind Pflicht.
  • Ein öffentlich erreichbarer Heimserver braucht stabile Upload-Bandbreite, Portfreigaben und eine öffentliche IPv4-Adresse.
  • Bei DS-Lite oder CGNAT ist eine normale IPv4-Portfreigabe häufig nicht möglich – dann ist der Server aus dem Internet nicht erreichbar.

Rust Server zu Hause hosten oder mieten?

VarianteVorteileNachteile
Eigener PCkostenlos testbar, volle KontrollePC muss laufen, Stromkosten, Portfreigaben, Upload- und DDoS-Risiko
VPS/Rootservervolle Systemkontrolle, rund um die Uhr erreichbarLinux-/Windows-Kenntnisse und eigene Administration nötig
Fertiger Gameserverschnelle Einrichtung, Panel, keine SteamCMD-Arbeitmonatliche Kosten
Tipp
Einfacher ohne SteamCMD: Bei einem fertigen Rust-Gameserver sind Installation, Netzwerkfreigaben und Grundkonfiguration bereits übernommen. Du startest direkt über das Webinterface und passt deine Einstellungen an. Bei DeinServerHost kannst du einen Rust-Server mieten und ihn über das Panel verwalten.

Rust Server unter Windows erstellen

Schritt 1: Ordner anlegen

Zwei getrennte Ordner halten SteamCMD und Serverdateien sauber auseinander:

C:\steamcmd
C:\rust-server

Schritt 2: SteamCMD herunterladen

Lade SteamCMD von der offiziellen Valve-Seite (developer.valvesoftware.com/wiki/SteamCMD), entpacke die steamcmd.zip nach C:\steamcmd und starte steamcmd.exe einmal, damit es sich aktualisiert.

Schritt 3: Serverdateien installieren

In SteamCMD nacheinander:

login anonymous
force_install_dir C:\rust-server
app_update 258550 validate
quit

Oder als Einzeiler direkt in der Eingabeaufforderung:

steamcmd.exe +login anonymous +force_install_dir C:\rust-server +app_update 258550 validate +quit

Wichtig: 258550 ist die App-ID des Rust Dedicated Servers. Die 252490 gehört zum Client und ist für die Serverinstallation falsch. validate prüft die Dateien und ersetzt bei Updates veränderte Dateien.

Schritt 4: start.bat erstellen

Lege im Serverordner eine start.bat an:

@echo off
cd /d C:\rust-server

RustDedicated.exe -batchmode ^
+server.identity "meinserver" ^
+server.hostname "Mein Rust Server" ^
+server.description "Vanilla Rust Server für Freunde" ^
+server.port 28015 ^
+server.queryport 28017 ^
+server.level "Procedural Map" ^
+server.seed 12345 ^
+server.worldsize 3500 ^
+server.maxplayers 20 ^
+rcon.port 28016 ^
+rcon.password "HIER_EIN_LANGES_SICHERES_PASSWORT_EINTRAGEN" ^
+rcon.web 1 ^
-logfile "rustserver.log"

pause

Das rcon.password musst du zwingend durch ein eigenes, langes Passwort ersetzen.

Schritt 5: Windows-Firewall

Als Administrator in PowerShell:

New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Game UDP 28015" -Direction Inbound -Protocol UDP -LocalPort 28015 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Query UDP 28017" -Direction Inbound -Protocol UDP -LocalPort 28017 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust RCON TCP 28016" -Direction Inbound -Protocol TCP -LocalPort 28016 -Action Allow
New-NetFirewallRule -DisplayName "Rust Plus TCP 28082" -Direction Inbound -Protocol TCP -LocalPort 28082 -Action Allow

RCON (28016) und Rust+ (28082) nur öffnen, wenn du sie nutzt. Hinter einem Router musst du die Ports zusätzlich an die lokale IP des Servers weiterleiten und dem Server-PC eine feste lokale IP geben.

Rust Server unter Linux erstellen

Diese Anleitung bezieht sich auf aktuelles Debian/Ubuntu.

Schritt 1: Eigenen Benutzer anlegen

Betreibe den Server nicht als root:

sudo adduser --disabled-password --gecos "" rust
sudo -iu rust

Schritt 2: Verzeichnisse anlegen

mkdir -p ~/steamcmd ~/server
cd ~/steamcmd

Schritt 3: SteamCMD herunterladen

wget https://steamcdn-a.akamaihd.net/client/installer/steamcmd_linux.tar.gz
tar -xzf steamcmd_linux.tar.gz

Je nach System brauchst du 32-Bit-Bibliotheken (z. B. lib32gcc-s1). Installiere sie als Benutzer mit sudo-Rechten, falls SteamCMD sie anmahnt.

Schritt 4: Rust-Server installieren

./steamcmd.sh \
  +force_install_dir /home/rust/server \
  +login anonymous \
  +app_update 258550 validate \
  +quit

Schritt 5: Startskript erstellen

Lege /home/rust/server/start.sh an:

#!/usr/bin/env bash
set -e

cd /home/rust/server

exec ./RustDedicated -batchmode \
  +server.identity "meinserver" \
  +server.hostname "Mein Rust Server" \
  +server.description "Vanilla Rust Server für Freunde" \
  +server.port 28015 \
  +server.queryport 28017 \
  +server.level "Procedural Map" \
  +server.seed 12345 \
  +server.worldsize 3500 \
  +server.maxplayers 20 \
  +rcon.port 28016 \
  +rcon.password "HIER_EIN_LANGES_SICHERES_PASSWORT_EINTRAGEN" \
  +rcon.web 1 \
  -logfile "/home/rust/server/rustserver.log"

Ausführbar machen:

chmod +x /home/rust/server/start.sh

Schritt 6: systemd-Service

Statt eines losen screen-Fensters startet ein systemd-Service den Server zuverlässig und nach einem Neustart automatisch. Lege /etc/systemd/system/rust-server.service an:

[Unit]
Description=Rust Dedicated Server
After=network-online.target
Wants=network-online.target

[Service]
Type=simple
User=rust
Group=rust
WorkingDirectory=/home/rust/server
ExecStart=/home/rust/server/start.sh
Restart=on-failure
RestartSec=10
LimitNOFILE=100000

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Aktivieren und Status prüfen:

sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable --now rust-server
sudo systemctl status rust-server
sudo journalctl -u rust-server -f

Schritt 7: Firewall (ufw)

sudo ufw allow 28015/udp
sudo ufw allow 28017/udp
sudo ufw allow 28016/tcp
sudo ufw allow 28082/tcp

28016 nur für RCON, 28082 nur für Rust+. RCON solltest du möglichst auf eine vertrauenswürdige Quell-IP begrenzen. Bei einem Hosting-Provider kann zusätzlich eine externe Firewall greifen.

Startparameter erklärt

Die wichtigsten Werte aus dem Startskript:

ParameterBedeutung
server.identityName des Datenordners für Welt, Konfiguration und Spielerdaten
server.hostnamesichtbarer Servername
server.descriptionBeschreibung im Serverbrowser
server.urloptionale Website
server.headerimagegroßes Headerbild in den Serverdetails
server.logoimageServerlogo, u. a. für Rust+
server.portUDP-Spielport
server.queryportUDP-Port für Serverbrowser und Abfragen
server.seedSeed der prozeduralen Karte
server.worldsizeGröße der Welt
server.maxplayersmaximale gleichzeitige Spieler
server.tagsTags wie weekly, monthly, vanilla oder pve
rcon.portTCP-Port für RCON
rcon.passwordPasswort für RCON
rcon.webWebRCON aktivieren
app.portTCP-Port für Rust+
server.saveintervalIntervall der automatischen Speicherung (Sekunden)

Für alle weiteren Werte lohnt der Blick in die offizielle Facepunch-Dokumentation.

Die server.cfg

Startparameter eignen sich vor allem für Ports, Identität und grundlegende Startwerte. Weitere Einstellungen gehören übersichtlicher in die server.cfg. Sie liegt im Identitätsordner:

Windows:

C:\rust-server\server\meinserver\cfg\server.cfg

Linux:

/home/rust/server/server/meinserver/cfg/server.cfg

Ein Beispiel:

server.hostname "Mein Rust Server"
server.description "Vanilla Rust mit monatlichem Wipe"
server.maxplayers 20
server.tags "monthly,vanilla,EU"
server.saveinterval 300

In der server.cfg werden keine führenden + verwendet. Der Identitätsordner wird meist erst nach dem ersten Serverstart vollständig angelegt. Bei widersprüchlichen Einstellungen hat laut offizieller Dokumentation die server.cfg Vorrang.

Welche Ports braucht ein Rust Server?

Rust verwendet bis zu vier relevante Ports:

PortProtokollAufgabe
28015UDPSpieler verbinden sich mit dem Server
28017UDPQuery-Port für Serverbrowser und Abfragen
28016TCPRCON-Fernverwaltung
28082TCPRust+-Begleit-App

Diese Portnummern entsprechen der Beispielkonfiguration in dieser Anleitung. Werden Spiel- oder RCON-Port geändert, kann auch der automatisch gewählte Query- oder Rust+-Port abweichen: Ohne explizites server.queryport wählt Rust standardmäßig einen Port oberhalb des höheren Werts aus Spiel- und RCON-Port. Bei 28015 und 28016 ergibt das 28017. Setze den Query-Port trotzdem explizit, damit die Konfiguration eindeutig bleibt.

Weitere Hinweise:

  • Nur der Spiel-Port ist für eine direkte Verbindung zwingend erforderlich.
  • Ohne erreichbaren Query-Port läuft der Server, fehlt aber im Serverbrowser.
  • UDP und TCP nicht verwechseln.
  • Im Heimnetz brauchst du sowohl Firewall-Regeln als auch Portweiterleitungen im Router.
  • Bei DS-Lite/CGNAT kann eine öffentliche IPv4-Portweiterleitung unmöglich sein.
  • Einen Port-Test erst durchführen, während der Server tatsächlich läuft.

Mit dem Rust Server verbinden

Starte Rust, drücke F1 für die Konsole, gib den Verbindungsbefehl ein und bestätige mit Enter.

Lokaler Server auf demselben PC:

connect localhost:28015

Server im eigenen Heimnetz:

connect 192.168.1.50:28015

Öffentlicher Server:

connect SERVER-IP:28015

Der ältere Befehl client.connect IP:28015 funktioniert weiterhin; die offizielle Dokumentation nutzt inzwischen connect IP:Port.

Tipp
Optional kannst du deinen Server über einen Hostnamen erreichbar machen: ein A-Record auf die IPv4-Adresse und ein SRV-Record mit Dienst _rust und Protokoll _udp.

Admin- und Moderatorrechte

Rechte vergibst du über die SteamID64 des Spielers – in der Server-Konsole oder per RCON:

ownerid STEAMID64 "Name" "Inhaber"
moderatorid STEAMID64 "Name" "Moderator"

Nach dem Setzen einmal neu verbinden. Bei aktuellen Serverversionen werden die Änderungen automatisch gespeichert; eine veraltete Pflicht zu server.writecfg gibt es nicht mehr. Unter Linux läuft die Administration üblicherweise über RCON. Wer gerade online ist, zeigt dir:

users

Servername, Beschreibung, Bilder und Tags

Diese Werte bestimmen, wie dein Server im Browser erscheint:

server.hostname "DE/EU Mein Rust Server"
server.description "Vanilla | Monthly Wipe | aktive Admins"
server.url "https://example.com"
server.headerimage "https://example.com/rust-header.jpg"
server.logoimage "https://example.com/rust-logo.png"
server.tags "monthly,vanilla,EU"
  • Bilder müssen über eine direkt erreichbare URL abrufbar sein.
  • Das Logo wird kreisförmig dargestellt – wichtige Inhalte nicht in die Ecken legen.
  • Setze keine widersprüchlichen Tags derselben Gruppe (z. B. weekly und monthly).
  • Bis zu vier Tags werden im Serverbrowser angezeigt.

Oxide/uMod und Carbon

Für Plugins (Kits, Shops, Teleport, Clans, UI, Admin-Tools) brauchst du ein Modding-Framework:

PlattformGeeignet für
Oxide/uModgroße, etablierte Plugin-Auswahl und klassische Rust-Plugins
Carbonmoderne Alternative mit hoher Oxide-Kompatibilität und zusätzlichen Funktionen

Carbon wird häufig als moderne, weitgehend Oxide-kompatible Alternative eingesetzt. Welche Plattform besser passt, hängt von den verwendeten Plugins und der Serverkonfiguration ab.

Oxide installieren

  1. Server stoppen.
  2. Zur Rust-Seite bei uMod (umod.org/games/rust) wechseln.
  3. Passende Windows- oder Linux-Version herunterladen.
  4. Das Archiv ins Hauptverzeichnis des Rust-Servers entpacken und vorhandene Dateien überschreiben.
  5. Server starten und prüfen, ob der Ordner oxide erzeugt wurde.
  6. Plugins nach oxide/plugins hochladen.

Carbon installieren

Nutze ausschließlich die aktuelle offizielle Carbon-Dokumentation für Download und Installation. Plugins liegen anschließend typischerweise unter carbon/plugins.

Achtung
Nach einem verpflichtenden Rust-Update müssen Framework und Plugins oft aktualisiert werden, und SteamCMD kann modifizierte Dateien durch Vanilla-Dateien ersetzen. Reihenfolge: erst Backup, dann Rust aktualisieren, dann die aktuelle Oxide-/Carbon-Version installieren, danach Plugins prüfen.

Wipes verstehen

  • Map Wipe: Welt, Gebäude und platzierte Objekte werden zurückgesetzt.
  • Blueprint Wipe: Die erlernten Baupläne der Spieler werden gelöscht.
  • Full Wipe: Map und Blueprints zusammen.
  • Force Wipe: Rust bekommt am ersten Donnerstag des Monats ein Pflicht-Update. Dabei wird üblicherweise ein Map-Wipe erzwungen. Nicht jeder Force Wipe löscht zwingend alle Blueprints.

Ein neuer Seed oder eine neue Weltgröße erzeugt eine neue Karte. Das bloße Ändern eines Parameters während eines laufenden Wipes ersetzt die bestehende Welt aber nicht sauber – stoppe den Server vor einem manuellen Wipe und sichere die Daten.

Backups erstellen

Sichere den Ordner der gewählten Serveridentität, z. B.:

server/meinserver/

Darin liegen unter anderem Welt- und Save-Dateien, die Map-Datei, Blueprint-Daten, Admin- und Bannlisten, die Konfiguration und die Rust+-Identität.

  • Server vor einem konsistenten Backup sauber speichern bzw. stoppen.
  • companion.id gehört zur Rust+-Identität und sollte nicht wahllos gelöscht oder auf mehreren Servern wiederverwendet werden.
  • Backups nicht nur auf derselben Festplatte lagern.
  • Vor Rust-, Oxide-, Carbon- oder Plugin-Updates sichern.
Tipp
Möchtest du dich nicht selbst um Betriebssystem, Firewall, Updates und Erreichbarkeit kümmern, ist ein verwalteter Rust-Gameserver die einfachere Alternative.

Fehlerbehebung

ProblemWahrscheinliche UrsacheLösung
Verbindung schlägt fehlSpiel-Port nicht erreichbar28015/UDP in Firewall und Router prüfen
Server erscheint nicht in der ListeQuery-Port blockiert28017/UDP bzw. konfigurierten Query-Port öffnen
Lokal erreichbar, aber nicht aus dem Internetfehlende Weiterleitung, DS-Lite oder CGNATöffentliche IPv4 und Router-Regeln prüfen
RCON verbindet nichtfalscher TCP-Port, Passwort oder Firewallrcon.port, Passwort und TCP-Regel kontrollieren
Rust+ bleibt offlineCompanion-Port blockiertapp.port und TCP-Freigabe (28082) prüfen
Server startet nach Update nichtunvollständige Dateien oder inkompatible ModsLogs prüfen, Backup erstellen, SteamCMD validieren, Framework aktualisieren
Oxide-Plugins laden nichtOxide fehlt oder wurde überschriebenaktuelle Oxide-Version erneut installieren
Server braucht zu viel RAMgroße Map, viele Entities oder PluginsWeltgröße reduzieren, Plugins prüfen, mehr RAM zuweisen
Änderungen werden ignoriertfalsche Datei oder überschreibende server.cfgIdentitätsordner und doppelte Einstellungen prüfen

Die Logs findest du unter Windows in C:\rust-server\rustserver.log, unter Linux mit systemd über:

journalctl -u rust-server -f

Häufige Fragen zum Rust Server

Wie viel RAM braucht ein Rust Server? Als Orientierung: 8 GB für kleine Runden, 12–16 GB für Community-Server, 16–32 GB oder mehr für große oder modifizierte Server. Der reale Bedarf hängt von Weltgröße, Spielern und Plugins ab.

Welche Ports braucht ein Rust Server? 28015/UDP (Spiel) und 28017/UDP (Query) sind zentral, 28016/TCP für RCON und 28082/TCP für Rust+ sind optional. Bei abweichender Konfiguration können Query- und Rust+-Port andere Werte haben.

Kann ich einen Rust Server auf dem eigenen PC hosten? Ja. Für Tests und kleine private Runden reicht ein eigener Rechner mit Portfreigaben. Für einen dauerhaft öffentlichen Server sind eine öffentliche IPv4, stabile Upload-Bandbreite und Updates wichtig.

Wie werde ich Admin auf einem Rust Server? Mit ownerid STEAMID64 "Name" "Inhaber" in der Konsole oder per RCON, danach neu verbinden.

Warum wird mein Rust Server nicht angezeigt? Meist ist der Query-Port (28017/UDP) blockiert oder nicht weitergeleitet. Prüfe Firewall und Router, während der Server läuft.

Was ist der Unterschied zwischen Oxide und Carbon? Oxide/uMod hat die größte Plugin-Auswahl und ist der Standard. Carbon ist eine moderne, weitgehend kompatible Alternative. Welche passt, hängt von deinen Plugins ab.

Wann ist der Rust Force Wipe? Am ersten Donnerstag jedes Monats mit dem Pflicht-Update. Dabei wird üblicherweise die Map gewipet.

Nächste Schritte